Talente finden und fördern
Engagierte, betriebsinterne Weiterbildung bei TÜRENMANN sichert Marktposition und begegnet dem Fachkräftemangel mit Erfolg

„Talente“ – das wichtigste Kapital eines Unternehmens und auch Titel der Publikation der Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart, die in ihrer Ausgabe 4 / 2017 eine ganze Seite dem Unternehmen TÜRENMANN Stuttgart GmbH & Co. KG in Feuerbach und seinem erfolgreichen, firmeninternen Weiterbildungskonzept widmet.

Als Unternehmen, das sich auf den Einbau von Türen und Fenstern, Innenausbau und zugehörigem Reparaturservice spezialisiert hat, ist die Leistungsfähigkeit jedes einzelnen Mitarbeiters von elementarer Bedeutung. Es gilt, am Markt nicht nur durch optimale Produkte, sondern auch durch handwerkliche und menschliche Leistung zu überzeugen und das funktioniert nur, wenn jeder einzelne Mitarbeiter des Unternehmens, dieses ständig weiterentwickelte Unternehmens-Leitbild aus Überzeugung und mit besten fachlichem Wissen mit Leben (er-)füllen kann. Geschäftsführer Tobias Rehder beschreibt treffend: „Ich bin davon überzeugt, dass die Kompetenzen aller Beschäftigten permanent und ganzheitlich gefördert werden müssen, wenn daraus tatsächlich ein Wettbewerbsvorteil entstehen soll.“ Neben technischen und handwerklichen Fähigkeiten zählen dazu auch kommunikative und soziale Fähigkeiten. Dass wöchentliche, betriebsinterne Präsentationen, teilweise von den Mitarbeitern selbst erarbeitet, mehrtägige Trainingslager und Schullungen mit Rahmenprogramm oder auch Einzelcoachings TÜRENMANN zum Erfolg führen, beweist auch der jüngst von IHK, HWK und WRS verliehene 'Innovationspreis Weiterbildung' der Region Stuttgart.

 

Hier lesen Sie den kompletten Artikel "Kompetente Mitarbeiter sind die besseren Dienstleister"

 

TÜRENMANN gewinnt Innovationspreis der Region Stuttgart für Betriebliche Weiterbildung
Drei glückliche Geschäftsführer von TÜRENMANN: Tobias Rehder (vorne im Bild), Ralph Werner (mitte) und Matthias Groß (links)

Seit dem 26. Oktober 2017 ist es offiziell: TÜRENMANN Stuttgart GmbH & Co. KG erhält den Innovationspreis für betriebliche Weiterbildung. Der Preis wird zum zehnten Mal gemeinsam von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart, der Handwerkskammer Region Stuttgart (HWK) und der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) vergeben.

Das TÜRENMANN-Team freut sich außerordentlich über diese Anerkennung, denn sie ist ein Zeichen dafür, dass das individuelle TÜRENMANN-Weiterbildungsprogramm erfolgreich ist. Dieses betriebsinterne Bildungsprogramm setzt auf die Sicherung, die Weitergabe und den Ausbau von Spezialfachwissen und bezieht dabei alle Mitarbeiter ein.

Diese Auszeichnung wird für TÜRENMANN weiterhin ein Ansporn sein, optimal qualifizierte Fachkräfte aus- und weiterzubilden, ihre individuellen Fähigkeiten zu stärken und so einen wichtigen Beitrag für den wirtschaftlichen Wohlstand des Landes Baden-Württemberg zu leisten.

 

Hier lesen Sie den kompletten Artikel "Auszeichnung für zwei vorbildhafte Projekte der betrieblichen Weiterbildung"

 

TÜRENMANN in Stuttgart: Musterbetrieb für duale Ausbildung

Die duale Ausbildung in Deutschland weckt immer mehr Interesse bei den Nachbarländern der Europäischen Union. Marianne Thyssen, Kommissarin für Beschäftigung, Soziales, Qualifikation und Arbeitsmobilität informierte sich im November 2015 bei der Firma TÜRENMANN in Stuttgart-Feuerbach über den praktischen Ablauf dieser zukunftstragenden Ausbildungsform im Handwerk.

TÜRENMANN in Stuttgart – seit über 40 Jahren ein kompetenter Partner in Sachen Türen, Fenster, Beschattungen und allem was dazu gehört – von der individuellen Konstruktion, über den Einbau bis zur Reparatur. Der handwerkliche Fachbetrieb hat 55 Mitarbeiter und 15 Azubis. Der ideale Betrieb, um die Praxis der dualen Ausbildung auf hohem Niveau zu realisieren. Das überzeugte auch Rainer Wieland, EU-Abgeordneter für die Region Stuttgart. Gemeinsam mit Tobas Rehder, Schreinermeister und Geschäftsführer bei TÜRENMANN, führten sie Frau Thyssen durch den Betrieb und erklärten das duale Ausbildungssystem ausführlich. Sie kam dabei auch mit einer jungen Auszubildenden ins Gespräch, die sich nach dem Abitur für eine Ausbildung entschieden hatte sowie einem jungen Auszubildenden, der nach seiner Flucht aus dem Nordirak und Anerkennung seines Asylantrags seine Chance im Handwerk ergreift.

Deutlich wurde, dass das duale Ausbildungssystem mit der Kombination des praktischen Ausbildungsteils im Betrieb, kombiniert mit dem theoretischen Lernanteil in der Berufsschule besonders punktet. Nur durch dieses umfassende, koordinierte Lernen wird früh in der Ausbildung schon ein hohes Ausbildungs-Niveau erreicht, das handwerkliche Qualität sichert und auch optimale Karrierechancen bietet, wie z.B. dem Bildungsweg Management im Handwerk (MIH). In diesem Zusammenhang betonte Claus Munkwitz, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Region Stuttgart, dass der Erhalt der Meisterpflicht unerlässliche Basis für die Güte dieser Ausbildungsform sei. „Die Qualifikation zum Ausbilder ist ein zentraler Punkt in der Meisterschule. Sie sorgt für hohe Standards und macht die Ausbildung attraktiv.“ Besser könne den Ansprüchen der Lissabonner Verträge an Kompetenz und Nachhaltigkeit nicht entsprochen werden, so Munkwitz weiter. Dies sei ein wichtiger Faktor, um dem steigenden Akademisierungstrend und dem drohenden Fachkräftemangel zu begegnen, ergänzte Rainer Wieland. Nicht zuletzt stärke gute Ausbildung die stabile mittelständische Struktur in der Region dauerhaft.

 

Lesen Sie hier den Beitrag der Handwerkskammer Region Stuttgart.

 

Gut Geplant Auf Touren

Schreinermeister Tobias Rehder setzt mit seinem Betrieb auf Termintreue – auch bei Notfällen. Um besser planen zu können und pünktlich vor Ort zu sein, hat er sich seine Lösung gleich selbst geschaffen und die Synagram Tourenplan-App mitentwickelt.

  

Über das Synagram-Webportal sind alle Mitarbeiter unterwegs stets im Blick. Mit der App gibt es aktuelle Infos zu Terminen

Die Stuttgarter Firma Türenmann hat sich auf Verkauf und Montage von Bauelementen spezialisiert und bietet auch einen Reparaturdienst mit Notfallservice an. Um die Einhaltung von Terminen zu optimieren, hat sich Schreinermeister und Türenmann-Geschäftsführer Tobias Rehder entschieden, eine Tourenplanungslösung einzuführen. Zusammen mit dem Entwicklerhaus Media Access hat er die gleich selbst mitentwickelt: Die Synagram Tourenplanung ist eine Kombination aus Web-Anwendung und Smartphone-App, die Termine plant und Kundenaufträge in optimierter Reihenfolge direkt auf die Smartphones der Mitarbeiter sendet. Die Termine werden automatisch so gelegt, dass die Fahrtwege zwischen den Einsätzen minimiert werden – das spart Zeit und Benzin. Sollten sich Termine verschieben oder ausfallen, wird dies automatisch auf dem Firmenhandy des Mitarbeiters aktualisiert. Bei unvorhergesehenen Ereignissen, wie etwa Notfällen, kann der Einsatzleiter sofort auf einer Karte sehen, welcher Mitarbeiter der Notfallstelle gerade am nächsten ist. Bahnt sich eine Verspätung z. B. durch Verkehrsstaus an, wird der Leiter frühzeitig benachrichtigt und kann die Kunden informieren. Die Tourenplaner-App protokolliert zudem automatisch die Einsatz- und Fahrzeiten der Mitarbeiter und erstellt eine Übersicht aller Fahrt- und Einsatzzeiten sämtlicher Mitarbeiter. Tobias Rehder hat seine Lösung über eine Schnittstelle an das eigene CRM-System angebunden. Die neue Tourenplanung hat sich dabei gleich in der Praxis bei einem Notfall beweisen können: Bei einem Ladengeschäft war die Tür defekt und ließ sich nicht mehr öffnen. »Früher hätte ich jeden Servicemitarbeiter anrufen und fragen müssen, wer gerade in der Nähe des Kunden ist. Diesmal konnte ich durch einen Blick in das Webportal sofort sehen, welcher Mitarbeiter in der Nähe der Notfallstelle war und habe ihm den Auftrag direkt auf’s Handy geschickt. Innerhalb von 10 Minuten war er beim Kunden und hat die Tür repariert«, berichtet Projektleiter Thomas Kühne von Türenmann. Für Geschäftsführer Tobias Rehder steht fest: »Durch die Tourenplanung haben wir unsere Fahrteinsätze optimiert und unsere Termintreue deutlich verbessert. Auch unsere Kunden profitieren von unserem verbesserten Terminmanagement.« Und auch die Servicemitarbeiter sind zufrieden, denn die App navigiert sie automatisch auf dem kürzesten Weg zu den Kunden.

 

"Mit der optimierten Tourenplanung sparen wir nicht nur Geld, sondern sind auch schneller bei Kunden".

 Tobias Rehder Türenmann- Geschäftsführer und Mitentwickler der Tourenplaner-App

 

 

Quelle: dds online Ausgabe 07/2014

Türenmann erhält Sonderpreis beim diesjährigen CSR-Preis

Die Bundesregierung hat erstmals nachhaltig handelnde Unternehmen mit dem CSR- Preis ausgezeichnet.

Vor 400 Gästen überreichte Gerd Hoofe, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales und Vorsitzender der Jury, im Berliner Postbahnhof die Auszeichnungen in unterschiedlichen Größenkategorien an vier Unternehmen. Zudem wurde ein Sonderpreis der Jury vergeben. 

 

Bitte lesen Sie hier weiter...

Nach der Ausbildung Auslandserfahrung sammeln
Die Teilnehmer des Projekts in 2012

Unser Junggeselle Dennis Hauck nimmt die Gelegenheit war und nimmt am Leonardo-Projekt der Handwerkskammer Stuttgart teil.

Hier finden Sie einen Erfahrungsbericht der Gruppe in der Dennis Hauck Italien als Schreiner erlebt hat.

 

Das Leonardo-Projekt der Handwerkskammer Stuttgart ist ein von der EU gefördertes Austauschprogramm um grenzüberschreitende berufliche Bildung zu fördern. TÜRENMANN bietet seinen Azubis oder Junggesellen/-gesellinnen hierdurch die Möglichkeit an, ihre bereits erworbenen Kenntnisse durch einen Auslandsaufenthalt zu vertiefen. Es werden neben handwerklich-fachlichen Themen auch Kultur und Sprache des jeweiligen Landes in den Fokus gerückt. TÜRENMANN begrüsst die interkulturelle Erfahrung, die die Teilnehmer bei ihrer Rückkehr mitbringen und unterstützt diese Projekte daher ausdrücklich.

  

Ein Leuchtturm-Projekt, das Schule macht

 

TÜRENMANN Stuttgart spendet Preisgeld aus dem Demographie Excellence Award 2011 an die Bismarckschule in Stuttgart-Feuerbach

Bitte lesen Sie hier weiter.

TÜRENMANN Stuttgart ist Gastgeber für Spitzengespräch Ausbildung mit Dr. Nils Schmid

 

TÜRENMANN Stuttgart ist Gastgeber für das Spitzengespräch Ausbildung mit Dr. Nils Schmid

Das diesjährigen Spitzengespräch Ausbildung fand in der Werkstatt von TÜRENMANN Stuttgart in einem sehr handwerklichen und praxisorientierten Rahmen statt.

Trotz angespannter Terminsituation nahm sich unser Finanz- und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid etwas Zeit, sich über die Ausbildung bei TÜRENMANN zu informieren und einige Worte mit den anwesenden Auszubildenden zu wechseln.

Junggeselle Marcel Müller überzeugt mit seinem Gesellenstück

 

Unser Junggeselle Marcel Müller ist nominiert durch die Stuttgarter Schreinerinnung!

Er ist nomiert für die Teilnahme beim Wettbewerb "Gestaltete Gesellenstücke" des Landesfachverbands Schreinerhandwerk Baden-Württemberg.
Die Preisträger haben vom 17. Nov. bis 11. Dez. 2011 ihre Handwerksarbeiten im "Haus der Wirtschaft" ausgestellt. Bitte lesen Sie hier weiter.

 

Damit stellt TÜRENMANN bereits zum zweiten Mal einen Teilnehmer an diesem Wettbewerb des Landesfachverbandes. Ein Erfolg, der widerspiegelt, dass eine fundierte und breitgefächerte Ausbildung einen sehr hohen Stellenwert bei TÜRENMANN hat.

TÜRENMANN nimmt am Sozialen Marktplatz in Stuttgart teil

 

TÜRENMANN nimmt am Sozialen Marktplatz in Stuttgart teil!

Mit der Durchfürhung sozialer Projekte im Rahmen von Kooperationen mit nonprofit-Organisationen gewinnen sowohl die teilnehmenden Unternehmen als auch die Auszubildenden der Firma TÜRENMANN, die diese Projekte selbstständig ergänzend zu ihrer normalen Ausbildung als eigenständige Azubiprojekte durchführen.

TÜRENMANN gewinnt den "Demografie Exzellenz Award 2011" des Landes Baden-Württemberg
Oberbürgermeister Schuster gratuliert TÜRENMANN (v.r.: Ralph Werner, OB Dr. Wolfgang Schuster, Tobias Rehder, Matthias Gross)

 

Leuchtturmprojekte von Unternehmen werden in einer sich verändernden Gesellschaft ausgezeichnet

 

Baden-Württemberg: Gewinner kommen in diesem Jahr aus Stuttgart, Aalen und Neuenburg am Rhein


Stuttgart, 24. Oktober 2011 (bdu) – Die Türenmann GmbH aus Stuttgart, die Erlau AG aus Aalen und die K&U Bäckerei aus Neuenburg am Rhein sind die Gewinner des Demografie Exzellenz Awards 2011. Nach 2010 wurden damit zum zweiten Mal Unternehmen aus Baden-Württemberg ausgezeichnet, die sich in ihren Betrieben auf vorbildliche Weise der Herausforderung des demografischen Wandels gestellt haben. Die Preisverleihung fand heute in der Phoenixhalle im Römerkastell Stuttgart statt. Initiator des Awards ist das Forum Baden-Württemberg im Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU). Unterstützt wird die Initiative vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg.


Hier lesen Sie den kompletten Artikel "Leuchtturmprojekte von Unternehmen in einer sich verändernden
Gesellschaft ausgezeichnet" auf der Seite "Demografie Exzellenz"

Esslinger Zeitung: "Auf der Suche nach dem Traumberuf"

 

BAD CANNSTATT: Ausbildungsplatz-Börse der Volksbank Stuttgart vermittelt zwischen jungen Menschen und Arbeitgebern 

(jps) - Bereits zum 18. Mal fand am Samstag die Ausbildungsplatz-Börse in den Räumen der Volksbank-Regionaldirektion Bad Cannstatt statt. Zahlreiche Jugendliche verschafften sich an den Ständen der 22 beteiligten Firmen einen Überblick über die verschiedensten Branchen, bekamen Infos über ihre berufliche Perspektiven und knüpften erste Kontakte. 


Bäckermeister, Floristin, Ergotherapeutin, Polizist im gehobenen Dienst oder doch lieber Modedesignerin? Angesichts der großen Auswahl an Ausbildungsberufen kann man schnell den Überblick verlieren. Umso besser, wenn man früh genug aktiv wird und sich auf die Suche nach dem Wunschberuf begibt. So wie die 15-jährige Madeleine Waltner. „Ich habe mitbekommen, wie im Freundeskreis meiner größeren Schwester viele Probleme hatten, einen passenden Job zu finden“, sagt sie. Deshalb verschaffe sie sich schon jetzt einen Überblick über ihre Berufsmöglichkeiten. Mit guten Aussichten.

„Für das kommende Ausbildungsjahr stehen die Chancen wieder besser, als in den Jahren zuvor“, sagt Claus Denzinger, Berufsberater bei der Agentur für Arbeit. Er könne den Jugendlichen absolut Mut machen für ihre berufliche Zukunft oder den Beginn eines Studiums. Und selbst, wenn es beim ersten Anlauf nicht klappen sollte, gebe es zahlreiche Möglichkeiten, die Zeit zu überbrücken, beispielsweise mit einem Freiwilligen Sozialen Jahr. „Es empfiehlt sich aber natürlich, schon zu Beginn dieses Überbrückungsjahres sich Gedanken zu machen, wie es danach weiter gehen soll“, betont Denzinger. Sonst stehe man womöglich wieder vor dem gleichen Problem wie ein Jahr zuvor.

Um den passenden Azubi zu finden, setzen immer mehr Betriebe auf ein persönliches Vorauswahlverfahren. Gerade in den handwerklichen Berufen wird Teamwork groß geschrieben. Da ist es wichtig, dass der Auszubildende nicht nur fachliche, sondern auch soziale Kompetenzen mitbringt. „Wir bieten interessierten jungen Leuten deswegen ein Praktikum an, bei dem sie zwei bis drei Tage lang mit auf Montage dürfen“, sagt Michael Schmid, technischer Betriebsleiter der Firma Türenmann. Dort sehe man schnell, ob sich jemand für den Beruf eigne oder zwei linke Hände habe. Für einen ersten Kontakt würden sich Azubi-Börsen, wie jene in der Volksbank, bestens anbieten. „Am Vormittag kamen bereits zwei Jugendliche, die einen Termin für ein Praktikum bei uns ausgemacht haben“, ist Schmid zufrieden. Das ist auch nötig, denn die Bewerber in den klassischen Berufsfeldern würden immer weniger. „Wir wenden uns daher verstärkt auch an Jugendliche mit einem höheren Bildungsabschluss.“

Wie erfolgreich ein Gang zur Azubi-Börse sein kann, zeigt das Beispiel von Vincent Fuchs. Vor drei Monaten hat der 19-Jährige seine Ausbildung bei der Malerfirma Maier abgeschlossen, gestern gab er seine Erfahrungen an die jungen Besucher weiter. Den ersten Kontakt stellte er damals selbst bei der Azubi-Börse her. Sein Ratschlag an die Jugendlichen: „Man muss Eigeninitiative zeigen, zu den Firmen hingehen und sagen: Hey, hier bin ich, ich kann was!“

 

© Esslinger Zeitung, 17.10.2011

feuerbach.de: „Die Jugendlichen dort abgeholt, wo sie sind“

 

feuerbach.de schreibt:

Türenmann und Sanitär Schmaus stellten Berufe in der Bismarckschule vor

Im November 2010 wurde eine Bildungspartnerschaft zwischen der Feuerbacher Bismarckschule und dem GHV Feuerbach beschlossen. Dabei entstand die Ausbildungsbörse. „Die jungen Leute dort abzuholen, wo sie stehen“, wurde dabei zur Maxime – mit dem Ziel, ihnen einen Ausbildungsplatz zu verschaffen. Dies wird nun konkret in die Tat umgesetzt.

 

Nach einigen Besuchen von Schülern der Bismarckschule bei Feuerbacher Handwerksbetrieben fand am vergangenen Dienstag, den 18. Oktober, die „Revanche“ statt:  Zwei Feuerbacher Handwerksmeister besuchten die Schülerinnen und Schüler in ihrer Schule. Die Firmen Türenmann und Günter Schmaus Sanitär stellten den jungen Menschen ihre Berufsfelder vor. Die Bismarckschule selbst musste dabei als Anschauungsobjekt herhalten, denn mit ihrem Neu- und Altbau verfügt sie über ideales anschauliches Demonstrationspotential in Sachen Handwerkskunst.

Matthias Groß, Geschäftsführer von Türenmann, zeigte den Jugendlichen, was eine gute Tür heute ausmacht. Möglichst zertifiziert, erfüllt sie alle Anforderungen bezüglich Einbruch-, Wärme-, Lärm- und Brandschutz. Bei der räumlichen Gegenüberstellung von Alt- und Neubau konnte dies den Schülern anschaulich gezeigt werden - ganz gleich ob aus Holz, Metall, mit und ohne Verbundglas. Die Anforderungen an diesen Beruf sind durch die fortschreitende Technisierung sehr hoch, aber dennoch zu meistern. Anschauliche Darstellungen über den Beruf des Schreiners können Schüler auch bei der Ausbildungsbörse finden und natürlich bei der Firma Türenmann anrufen oder direkt anfragen.

Peter Schmaus von Sanitär Schmaus informierte über das Berufsbild „Anlagemechaniker Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik“. Im imposanten ehemaligen Bunker der Bismarckschule, wo heute ein Sanitärbereich untergebracht ist, konnte Peter Schmaus den Schülern anschaulich und nachvollziehbar verschiedene Bereiche seines Berufs erklären, insbesondere an Hand des wärmenden Herzstück des Hauses - der Heizungsanlage. Mit Wissenswertem über die Vorzüge von Gas- und Elektroinstallationen in der Schulküche fand diese besondere Führung dann ihren Abschluss.

An Hochschulen und in großen Unternehmen sind ähnliche Modelle, z.B. die „Career Days“, längst schon Gang und gäbe, um junge Menschen für Berufe mit Zukunft zu begeistern. Diese Art der „Mitarbeiterrekrutierung“ lässt sich in auch auf Haupt- und Werkrealschulen wie z.B. jetzt eben bei der Bismarckschule, ebenso umsetzen, sagten die Macher im GHV und der Bismarckschule.

Die Schüler und die Seniorpartner der Ausbildungsbörse Martin Haag und Rolf Stölzle waren sich mit den Akteuren der Unternehmen und der Schule, vertreten durch Lehrerin Sandra Irtenkauf (zuständig für den Berufswegeplan) und Klassenlehrer Grabowski einig, dass man dieses Modell der direkten Unternehmenspräsentation mit Vermittlung von Berufsfeldern weiter verfolgen werde. Die Bismarckschule ist Träger des Berufswahl-SIEGELs der Handwerkskammer Stuttgart.
Weitere Termine sind schon geplant. Jürgen Schraps, Inhaber von Elektro-Schraps , wird z.B. im November das Berufsfeld des Elektrikers vorstellen. Zudem wird Peter Keller, Geschäftsführer der Sanitätshaus Glotz GmbH, die Berufsfelder seines Hauses im Plenum vorstellen.

Interessesierte Betriebe, die ihre Berufsfelder und Unternehmen in ähnlicher Weise direkt den Schülern der Bismarckschule vorstellen möchten, können sich jederzeit bei Seniorpartner Rolf Stölzle melden. Er koordiniert die Termine.
Kontakt: rolf.stoelzle@t-online.de

handwerk magazin: "Sind Sie ein guter Chef?"

handwerk magazin 04/2011

 

Mitarbeiterführung im Handwerk ist der Inhaber oft gleichzeitig Vorarbeiter, Personaler und oberster Stratege des Betriebes. Wie Chefs sich durchsetzen und ihre Mitarbeiter motivieren.

Die Frage, ob er ein guter Chef für seine Leute ist, stellt sich Tobias Rehder "eigentlich jeden Tag". Der 48-jährige Schreinermeister führt seit 18 Jahren die Türenmann GmbH in Stuttgart, die sich auf den Einbau von Türen und Fenstern, auf Innenausbau und Haus-Reparaturen spezialisiert hat. Rehder hat inzwischen fast 50 Mitarbeiter, und bei denen vergewissert er sich ständig, ob sie mit seiner Führung zufrieden sind.

Dreimal im Jahr veranstaltet der Unternehmer einen Mitarbeitertag, an dem er sich mit allen 20 Monteuren zusammensetzt und fragt, wo sie der Schuh drückt...

 

Hier lesen Sie den kompletten Artikel "Sind Sie ein guter Chef?" des handwerker magazins.

TÜRENMANN: Ein Spielhaus für Kinder

50 Kinder des evangelischen Gartenstadtkindergartens Luginsland dürfen sich freuen. In einer Zeit geprägt von Budgetkürzungen und fehlenden Mitteln hat die Feuerbacher Firma Türenmann Stuttgart GmbH & Co. KG zwei Auszubildende mit einem Projekt beauftragt, welches im Hause Türenmann Tradition hat. Der Kindergarten wünschte sich sehnsüchtig ein Spielhaus für den Garten, die Finanzierung war unmöglich. Die Auszubildenden Marcel und Dennis haben den Auftrag erhalten hier Abhilfe zu leisten. Sie haben in Eigenregie das Spielhaus entworfen, die Kosten kalkuliert, das Arbeitsmaterial bestellt und in rund 120 Arbeitsstunden das Haus gebaut – im Wert von etwa 3600 Euro. Die Auszubildenden lernen selbstständig zu agieren und das Resultat ihrer Arbeit, die Freude der Kinder, sowie die Dankbarkeit der Kindergartenleitung stärkt wie kein anderes Lob ihr Selbstbewusstsein und ihren beruflichen Werdegang.

ECOfit 2010

Viele Betriebe sind bei ECOfit dabei - Kosten sparen, Umwelt schonen

Umweltbürgermeister Matthias Hahn und Martin Eggstein, Ministerialdirigent im Umweltministerium des Landes, haben im Rathaus den acht Teilnehmern der dritten ECOfit-Projektrunde in Stuttgart die Urkunden überreicht.

Umweltschutz wichtig


In acht Workshops und bei vier Beratungsterminen vor Ort wurden die Betriebe im Lauf eines Jahres von Experten der Beratungsgesellschaft Arqum in umweltrelevanten Themen geschult. Gefördert wird das Programm vom Umweltministerium des Landes.
Der Energieverbrauch der acht Firmen sinkt jährlich um 563 590 Kilowattstunden, der damit verbundene CO2 Ausstoß um 164 Tonnen. Bürgermeister Hahn betonte, gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise sei der effiziente Umgang mit natürlichen Ressourcen "betriebswirtschaftlich notwendig für die Unternehmen, die wettbewerbsfähig bleiben wollen". Bei den Projekten wurde deshalb auf Wirtschaftlichkeit geachtet. So spart die Rudolf-Sophien-Stift GmbH durch den Einsatz von Zeitschaltuhren an Warmwasserboilern und der Minderung der Warmwassertemperatur rund 1800 Euro pro Jahr. Die Kosten für die Uhren liegen bei 50 Euro. Einsparungen von 4000 Euro für Benzin und Diesel erhofft sich die Alfred Kiess GmbH Innenausbau durch ein Fahrertraining. Ein neues Konzept reduziert die Müllkosten um 3600 Euro. Insgesamt beträgt das Investitionsvolumen aller Projekte 399 387 Euro. Einmaligen Investitionen stehen jährliche Kostensenkungen von 133 963 Euro gegenüber. Am ECOfit Förderprogramm nahmen folgende Unternehmen teil:

 

  • Georg Thieme Verlag KG
  • TÜRENMANN Stuttgart GmbH und Co. KG
  • Kurt Ullrich Geflügel - Wild. Tiefkühlkost GmbH
  • GM Consult IT GmbH
  • ASK Kugellagerfabrik Artur Seyfert GmbH
  • Alfred Kiess GmbH
  • Sanitär Wahl GmbH Großhandlung
  • Rudolf-Sophien-Stift GmbH
Kinder sollen lernen, Handwerker auch

Stammheim. Azubis der Firma Türenmann haben für die Tageseinrichtung Nobileweg eine Spielelandschaft gebaut. Von Leonie Hemminger

Man kann auf ihr rutschen, klettern, durch Höhlen kriechen und nach dem Spielen die Bauklötze in einer ihrer bunten Schubladen verstauen. Die Spielelandschaft, die dieAuszubildenden Maximilian Merke und Michael Kutzler des Schreinerbetriebs Türenmann angefertigt haben, ist multifunktional. Ein dreiviertel Jahr haben die jungen Männer in ihren freien Stunden daran gearbeitet. Jeden einzelnen Schritt, von den ersten Entwürfen über dieKalkulation bis hin zur Konstruktion, haben die beiden selbstständig durchgeführt. „Wir haben überlegt, wie unsere Azubis möglichst viel lernen können“, sagt Ralph Werner, einer der Geschäftsführer. „Jetzt machen wir jedes Jahr zwei größere Projekte, bei denen sie zeigen müssen,was sie können.“ DasErgebnis werde dann gespendet. Fast 17 000 Euro sei die Baulandschaft Wert, ergänzt der Geschäftsführer Matthias Groß. „Die vielen Arbeitsstunden haben es so teuer werden lassen.“ Aber schließlich üben die beiden angehenden Schreiner ja noch.

Einrichtungsleiterin Sylvia Groß freut sich riesig über die Spende. „Die Baulandschaft ist der Renner“, sagt die Pädagogin. „Wir beobachten Kinder in der Bauecke, die sonst nie dort gespielt und sich eher gelangweilt haben.“ Die neue Spielelandschaft ist Teil des so genannten Einsteinprojekts, das in der Kita seit zwei Jahren als Pilotprojekt durchgeführt wird. Das bedeutet, dass die Tageseinrichtung in verschiedene Bildungsbereiche aufgeteilt ist. So gibt es einen Naturwissenschaftsraum, eine Lese- und Schreibwerkstatt, einen Bewegungsraum und nun die Baulandschaft. „Die Kinder sollen Impulse kriegen“, erklärt Groß. „Ihre Kreativität und Fantasie soll gefördert werden.“ In der Bauecke sollen die Kinder die Möglichkeit haben, auf verschiedenen Ebenen zu spielen und mit unterschiedlichen Materialien zu arbeiten. Auch Bücher liegen aus mit Bildern vom Porsche-Museum oderdemSchiefenTurm von Pisa, damit die Kinder Anregungen finden und mit ihren Bauklötzen nicht nur immergleiche viereckigeHäuser bauen. Nachdem der Trubel um die Einweihung verflogen ist, wen findet man da in der Bauecke mit den Legosteinen spielen? Die beiden Azubis. „Wenn ich Zeit hätte, könnte ich mich stundenlang damit beschäftigen“, sagt Kutzler. Auch wenn er sich von seinem Werk nun trennen muss, die Kinder werden das für ihn bestimmt gerne übernehmen.

 

Kinder sollen lernen, Handwerker auch Kinder sollen lernen, Handwerker auch
Nord-Rundschau 19.11.2009

Schreiner lässt Herzen höher schlagen

Grüne Woche 7.10.2009

 

Ralph Werner fühlt sich umringt von rund 20 Mädchen und Jungen der Tagesstätte Forsthausstraße sichtlich wohl: Es ist Donnerstag, 8.30 Uhr. Der Geschäftsführer der Firma Türen Mann in Feuerbach ist zu Besuch in der städtischen Einrichtung. Und er ist nicht mit leeren Händen gekommen. Im Gepäck: einen ein Meter langen Zug aus Holz, den seine Auszubildenden in Handarbeit hergestellt haben – bemalt in schönsten Bonbonfarben. Türen Mann war einer von insgesamt 1800 Betrieben des Landesverbandes des Schreinerhandwerks, der Mitte Juli beim 7. Kinder- und Jugendfestival in Stuttgart einen Rekordversuch unternahm. Jedes Unternehmen stellte Spielzeugwaggons her, die letztendlich einen großen Zug bildeten. Bunt bemalt, flexibel kuppelbar und fantasievoll schlängelte sich der zwei Kilometer lange „Schreinerzug-Wurm“ in die Herzen der Kinder. „Wir möchten nun die acht in unserem Haus hergestellten Züge verschenken“, betonte Ralph Werner. „Eine der schönsten Bewerbungen kam aus der Forsthausstraße.“ Doch nicht nur die Einrichtung um Leiterin Conny Vollandt kommt nun in den Genuss des handgefertigten Spielzeugs. Unter anderem freuen sich auch folgende Institutionen auf einen Zug: städtischer Kindergarten Schelmenäcker (Feuerbach), Deutscher Christlicher Techniker-Bund (Korntal-Münchingen) und die Tageseinrichtung Pegasus (Stammheim). Geschäftsführer Ralph Werner: „Viel Spaß beim Düsen durch die Räume.“

Für Handwerker 100000 Euro machbar

SuccessNet Sommer 2009

 

Im September blickt das erste Unternehmen in Deutschland auf 11 Jahre BNI zurück.
Tobias Rehder ist schon immer einer gewesen der früher aufsteht. Im September 2003 war er Gründungsmitglied eines der ältesten Chapter in Deutschland. In den nur sechs Jahren seit der Gründung dieses ersten Chapters in Stuttgart kann sein Unternehmen schon auf insgesamt 11 Jahre Mitgliedschaft zurückblicken.


Ein System. das sich für alle lohnt

Schon in den ersten zwei Jahren hat es sich für den Unternehmer gezeigt: Die BNI-Mitgliedschaft lohnt sich für ihn richtig. Die Konsequenz: Heute sind neben Tobias Rehder auch Ralph Werner und ein weiterer Mitarbeiter in verschiedenen Chaptern Mitglied. Die BNI-Chapter "STUTTGART", "STEP" und "URANUS" profitieren von der Mitgliedschaft des Unternehmens. Die TÜRENMANN Crew ist regelmäßig bei den Meetings, besucht die Trainings und denkt mit vielen Empfehlungen an die anderen Chapter-Mitglieder. Im letzten Jahr schafften es die drei Vertreter von TÜRENMANN sogar, in einer Woche in jedem Chapter den Oscar für die beste 60 Sekunden-Präsentation zu gewinnen.

Zahlen & Fakten

Für die Geschäftsführer des expandierenden mittelständischen Unternehmens zählt natürlich nicht nur, was sie für das Chapter tun können - auch der Return on Investment (ROI) gefällt ihnen wirklich Über 1,1 Mio. Euro zusätzlichen Umsatz hat die Mitgliedschaft des Unternehmens bis jetzt in die Kasse gespült. Pro Jahr und Mitgliedschaft sind das ca. 100.000 Euro im jeweiligen Chapter. Doch es ist nicht nur der Umsatz, wofür sich die Fa. TÜRENMANN bedankt. Vieles ist monetär nicht zu messen, hatte jedoch eine sehr hohe Bedeutung und Auswirkung auf die Entwicklung. "Ich konnte meine Präsentationsfähigkeiten enorm verbessern. Meine unternehmerische Verbindlichkeit und Professionalität wurde gefordert und wurde zu einem Markenzeichen in meiner Projektabwicklung" , so Ralph Werner der Redaktion gegenüber.

Nicht alles ist monetär messbar

"Wenn ich früher an Veranstaltungen teilgenommen habe, konzentrierte ich mich hauptsächlich auf die Personen, die ich schon kannte. Heute ist das anders. Ich lerne leichter neue Menschen kennen, gehe aktiv auf diese zu, pflege die bekannten Beziehungen und baue neue auf. Dank der Jahre aktiver Mitarbeit bei BNI haben meine Kunden auch profitiert, denn ich konnte vielen einen Zusatznutzen aus meinem Netzwerk bieten. Gute Kontakte und Netzwerkpartner führten dazu, dass wir Komplettläsungen anbieten konnten: Die Kunden sind ihre Sorgen los und das Ansehen unserer Firma ist gestiegen", berichtet Ralph Werner. "Danke, liebe Netzwerkpartner, dass auf Euch Verlass ist, denn ohne Zuverlässigkeit wäre dies nicht möglich."

Der Dank von BNI

Die Chapterkollegen von Ralph Werner nehmen ihr Engagement im Team ernst und zeigen die Begeisterung auch ihren Kunden. Dies ging in der Vergangenheit einmal sogar so weit, dass zwei Mitglieder - ohne dass diese das voneinander wussten - Ralph Werner unbedingt an einen ihrer Kunden weiterempfehlen wollten, weil sie Bedarf für Türen und Fenster erkannt hatten. Beide teilten ihrem Kunden mit (welcher nicht wissend dieselbe Person war), dass er unbedingt mit .,ihrem" Türenc und Fenster-Spezialisten reden sollte, bevor er sich entscheidet. Der Kunde war schon etwas verwirrt und wollte dem einen Mitglied mitteilen, dass er bereits einen guten Kontakt habe. Glücklicherweise stellte sich heraus, dass dem Kunden von beiden Mitgliedern Ralph Werner von der Fa. TÜRENMANN empfohlen wurde. Das überzeugt.

Das Fazit aus 11 Jahren

"Handwerksbetriebe - egal welcher Größe - die der Meinung sind, dass sie morgens einmal in der Woche diese Vertriebszeit für ein Chapter nicht nutzen können und glauben, unabkömmlich zu sein, sollten sich ernsthaft überlegen, ob sie im Marketing richtig aufgestellt sind. Nach diesen 11 Jahren Erfahrung war die BNI-Mitgliedschaft in jeder Hinsicht eine Bereicherung und dafür Danke, Danke, Danke an alle, die daran mitgewirkt haben", so Ralph Werner von der Fa. TÜRENMANN.

And the Oscar goes to...

SuccessNet Winter 2008/2009

 

Oscar für die beste 60 Sekunden Präsentation
Auszeichnung für die besten 60 Sekunden

 

Die einen Wissen schon, von was wir reden, andere wird diese kleine Idee begeistern. In immer mehr Regionen werden die besten 60 Sekunden-Präsentationen ausgezeichnet. Wie in Hollywood wird der Oscar nur verliehen, dort auf Lebenszeit, bei BNI bis zum nächsten Meeting.

Ein kleiner Dank für gute Vorbereitung


Auch wenn die Schwaben nicht gerne loben – Anerkennung beim Frühstück für die besten 60 Sekunden finden die Schwaben klasse! In den Stuttgart Chaptern gibt es nur gute Erfahrungen. Der Gewinner der Vorwoche darf „seinen“ Oscar an das Mitglied mit der besten Präsentation weitergeben.

 

Die Qualität macht es!

 

Das Tolle an diesem Preis: Auch unscheinbare Mitglieder, die nicht immer die lustigste und aufregendste Performance abliefern, haben ihre Chance. Die Kriterien für diesen Sondergewinn sind ganz klar, gewinnen tut das Mitglied, welches:

  • ein komplexes Thema einfach darstellt und
  • Bilder, Geschichten und Metaphern als Anker verwendet und
  • gute Körpersprache, Stimme, Mimik, Lächeln, Blickkontakt einsetzt und
  • exakt in der Zeit bleibt und die Zielkunden klar nennt.


Also faire Chancen für jeden.

 

Stuttgarter Geschichten

 

Die Firma Türen-Mann ist mit je einem Mitarbeiter in drei Stuttgarter Chaptern vertreten. In der Woche der Einführung punkteten die engagierten und wertvollen Mitglieder des Handwerksbetriebs jeweils in Ihrem Chapter und konnten so im Büro eine ganze Oscar-Sammlung vorweisen. Sie gehören in jedem der drei Chapter zu den Top-Gebern, bringen Schwung, Dynamik und Richtung in die Teams. Führen Sie doch mal ein 4-Augen-Gespräch mit den Spezialisten von Türen-Mann.

Ralph Werner, Türenmann Stuttgart GmbH & Co. KG, 70469 Stuttgart

Dem Kunden zuhören

dds das magazin für möbel und ausbau 1/2009

 

Wir hören unseren Kunden genau zu - vor, während und nach getaner Arbeit. Bei uns geht es um Montage von Bauelementen rund ums Haus: Türen, Fenster, Rollläden, Wintergärten etc. Rückmeldungen sind uns wichtig: Vor jeder Rechnung gibt es einen Anruf, ob der Kunde zufrieden ist. Darüber hinaus erhält jeder Kunde mit der Rechnung auch einen Fragebogen. Hier werden auf einer Skala von eins bis zehn z. B, Lieferzeit, Qualität der Beratung und das Preis-Leistungs-Verhältnis bewertet. Wir wollen wissen, ob Wünsche erkannt und ausgeführt wurden, Die Auswertung der Bögen können alle Mitarbeiter einsehen. Ein Mitarbeiter besucht nach dem Zufallsprinzip sowohl Neu- als auch Altkunden und befragt diese zu ihren Erfahrungen während der Auftragsabwicklung. Der Aufwand lohnt sich: mehr als 90 Prozent unserer Kunden kommen wieder.

Ralph Werner, Türenmann Stuttgart GmbH & Co. KG, 70469 Stuttgart
Die Früchte einer Kooperation

NIKOAktuell 4/2008


... STUTTGART. Unsere im letzten Jahr auf dem ..Stuttgarter Marktplatz" vereinbarte Kooperation mit der Firma Türenmann GmbH ist in die zweite Runde gegangen! Nachdem die Azubis der Firma Türenmann GmbH im Februar die Garderobe in den Räumen der Schlossstraße eingebaut hatten, ging es nun darum, einen gemeinsamen Azubi-Vormittag zu verbringen. Ziel war es, den neun Schreiner- bzw. Bürokaufmann-Azubis der Türen-, Fenster- und Innenausbaufirma in Stuttgart-Feuerbach zu zeigen, wie ein blinder bzw. sehbehinderter Mensch seinen Arbeitstag im Büro meistert, wie er im Straßenverkehr zurecht kommt und wie er sich den ganz alltäglichen Herausforderungen des lebens stellt.

 

Am 12. Juni 2008 durften wir vormittags die Azubis der Firma Türenmann GmbH bei uns in der Schlossstraße willkommen heißen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und der anschließenden Bildung von Dreierteams organisierten wir das Frühstück. Wir hatten eine Stunde Zeit, frische Brötchen, Wurst und Käse einzukaufen und für 18 Personen den Frühstücksraum herzurichten. Es wurde kein herkömmliches Frühstück, sondern die Auszubildenden mussten mit Simulationsbrillen essen. Sie probierten Brötchen zu schmieren und versuchten die Schrift auf dem Saft oder der Wurstpackungen zu entziffern. Durch die Simulationsbrillen stellten sie fest, dass es verschiedene Art von Sehbehinderungen und prozentualen Sehschwächen gibt. Beim Abräumen ließen viele Auszubildende die Brillen an und merkten schnell, dass es gar nicht so einfach ist, vor allem bei alltäglichen Dingen, bei denen man sich ansonsten auf die Sehfähigkeit verlassen kann.

 

Mit einem Blindenstock und einer Simulationsbrille bewaffnet, wagten sie den Schritt nach draußen. Sie gingen sehr langsam und unsicher an der Straße entlang. Einige versuchten auch, sich eine Zigarette anzuzünden. Dabei wurde die Mitte angezündet oder der Finger musste unterm Feuer kurzfristig leiden. Als Nächstes wurden die Arbeitsplätze mit den dazu gehörigen Hilfsmitteln der Niko-Azubis vorgestellt und die Brailleschrift erklärt. Jeder konnte einmal versuchen, mit Hilfe eines Punktschriftalphabets auf einer Stenomaschine seinen Namen zu schreiben. Zum Schluss fand eine kurze Auswertungsrunde statt. Es hat jedem von uns und den TürenmannAzubis sehr viel Spaß bereitet, sich gegenseitig kennen zu lernen. Die Türenmann-Azubis waren über unsere Alltagsbewältigung erstaunt, und wir fanden ihre Offenheit und den vorurteilslosen Umgang miteinander sehr gut. Unser nächstes Treffen ist im Herbst geplant. Dann wird es darum gehen, die Schreiner-Azubis im Umgang mit dem Computer zu schulen. Gerade die sehr wichtigen Kenntnisse in WORD kommen während der Ausbildung zum Schreiner leider viel zu kurz, aber hier können wir bestimmt Abhilfe schaffen!

 

Tatjana Helm, Auzubildende zur Kauffrau für Bürokommunikation BBW Stuttgart

Hellblaues Spielhaus sorgt für helle Freude

Stuttgart Feuerbach, den 21.06.2008

 

Feuerbach (geo). Eine der Erzieherinnen hat das kleine Haus auf dem Hof der Tageseinrichtung Wienerstraße 98 "Emmentaler Häuschen" getauft. Vielleicht wegen der runden Fenster. Die erinnern wegen der Löcher ein wenig an den berühmten Schweizer Käse. Fest steht, dass das hellblaue Spielhaus bei den Kindern helle Freude auslöst. In der städtischen Tageseinrichtung werden 22 Kleinkinder zwischen null und drei Jahren von 6.30 bis 11 Uhr betreut. Im Jahr 2006 musste das alte Häuschen abgerissen werden. Es sei baufällig gewesen, berichtet Armin Salzrriann vom Elternbeirat. Also wurde nach einem Sponsor für ein neues Spielhaus gesucht und an Weihnachten ein Schreiben an verschiedene Unternehmen verfasst. Die Feuerbacher Firma TÜRENMANN meldete sich und bot an, statt einer Geldspende kostenlos wieder ein Spielhaus auf dem Innenhof des Kindergartens zu planen und zu bauen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Auszubildende der Firma übernahmen diese Aufgabe. Am Mittwoch bauten zwei angehende Schreiner das Häuschen in zweieinhalb Stunden zusammen. Die Einzelteile hatten sie vorbereitet und mitgebracht. Für die Auszubildenden war die Aufgabe, bei der sie die Planung und Ausführung des Hauses selbstständig erledigten. eine gute Übung. "Das, wird auch 11 im Rahmen der Ausbildung und Prüfung gefordert", sagt Ausbildungsleiter Michael Schmid von TÜRENMANN. Am Ende hatten beide Seiten etwas vom Holzhaus. Die Azubis sammelten Berufserfahrurtg, und die Kinder freuten sich über das Ergebnis.

Mit Pünktlichkeit wird Geld verdient

dds das magazin für möbel und ausbau, 06/2008

 

Was viele Schreiner als notwendiges Übel empfinden, hat Tobias Rehder zu seinem Erfolgsrezept gemacht. Mit der Firma Türenmann hat er sich auf den Verkauf und die Montage von Bauelementen spezialisiert - und vor allem auf die damit verbundenen Dienstleistungen. Die Auftragsbücher der Firma Türenmann sind voll, übervoll. Für die nächsten acht Wochen sind die Montageteams bereits vollständig verplant. Wenn jetzt noch ein Schnellschuss dazwischenkommt, wird es eng. Und trotzdem muss bei Türenmann kein Kunde warten. Denn genau dass ist das Geheimnis des Erfolgs. Erfolg hatte die Firma mit Sitz im Stuttgarter Norden längst nicht immer. Als Schreinermeister Tobias Rehder 1993 zunächst als Teilhaber in das Unternehmen einstieg, baute er eine Fertigung für SpezialtÜfen auf und investierte in einen teuren Maschinenpark. Doch die Geschäftsidee, Sondertüren ohne lange Lieferzeiten anzubieten, floppte. Als die Bauwirtschaft Ende der 90er Jahre am Boden "var, war es auch die Firma Türenmann. Rehder zog Bilanz und erkannte Potenzial in der Montage von Bauelementen und den entsprechenden Dienstleistungen. Es folgte eine konsequente Neuausrichtung des Betriebs.

 

Vom Schreiner zum Dienstleister

 

Heute ist Rehder geschäftsführender Gesellschafter der Türenmann GmbH, Chef von rund 30 Mitarbeitern und verkauft erfolgreich handwerkliche Dienstleistungen. Eine Werkstatt gibt es nur noch für besonders eilige Spezialfälle, alles andere wird von namhaften Herstellern zugekauft. »Qualität und vor allem der Service sind entscheidend«, so Rehders Überzeugung, »... und nicht, ob die Türen und Fenster bei uns in der Werkstatt produziert wurden.« Der gute Ruf eilt der geschützten Marke »Türenmann« mittlerweile voraus. Kunden werden hauptsächlich durch Weiterempfehlung und durch Netzwerkmarketing gewonnen. Für den Wiederekennungseffekt sorgt dabei das konsequente Corporale Design - von der Angebotsmappe bis zum weinroten Hemd des Monteurs. Rehder ist zielstrebig auf der Suche nach Wiederholungstätern und Schlüssel-Kunden, denn je öfter jemand zu ihm kommt, desto weniger zählt der Preis. Um diese zu gewinnen. selzt er auf Vertrauen, und das fängt mit dem ersten Beratllngstermin beim Kunden an. Vereinbarte Zeiten sind Gesetz. Lieber 15 Minuten Luft einplanen als eine zu spät kommen und den Kunden enttäuschen. Gleiches gilt für die Produkte, fast alle kann Rehder in seiner Ausstellung dem Kunden zeigen und begreifbar machen, damit es nach dem Einbau keine Enttäuschung gibt.

 

Qualität ist selbstverständlich

 

Um eine nachhaltige Beziehung zum Kunden aufzubauen, setzen Rehder und seine Mitarbeiter alles daran, die Wünsche des Kunden mehr als zu erfüllen. Die Qualität der Produkte und die Montage nach dem Stand der Technik sei dabei selbstverständlich.Vielmehr konzentriert man sich darauf, die typischen Handwerkermängel zu vermeiden: »Mit Respekt fÜr den Kunden, einem reibungslosem Ablauf der Leistung, der Sauberkeit während und nach der Arbeit, dem schonenden Umgang mit dem Eigentum des Kunden, Verbindlichkeit, dem Einhalten von Terminen, flexibilität und Erreichbarkeit des Ansprechpartners können wir den Kunden begeistern«, so Rehder. Dass diese Dinge bei Weitem nicht selbstverständlich sind, zeigt die intensive Personalsuche Rehders. Gute Leute für sein Team kann er immer brauchen. Leider scheitert es oft an vermeintlichen Kleinigkeiten. »Wer nicht pünklich ist, der geht«, stellt er knallhart fest, denn mit Pünktlichkeit wird bei Türenmann Geld verdient.

 

Das Leitbild wird trainiert

 

Jeden dieser Punkte hat Rehder gemeinsam mit den Mitarbeitern im Leitbild der Firma festgelegt. Seine Mitarbeiter müssen sich als Dienstleister und Servicepersonen verstehen. Deshalb müssen diejenigen, die am längsten beim Kunden sind die Monteure, das Leitbild auch am besten verinnerlicht haben. Dazu wird trainiert: Jeden Mittwochmorgen um halb acht präsentiert ein Mitarbeiter in fünt' Minuten einen von ihm gewählten Satz aus dem Leitbild.
Weil das Mitdenken der Mitarbeiter für Rehder so wichtig ist, teilt er mit ihnen auch seinen Erfolg. Projektleiter und Monteure bekommen zusätzlich zu einer Gundsicherung eine projektbezogene Provision. Bis zu 30 Prozent mehr kann ein Mitarbeiter dadurch verdienen. Über Geschäftszahlen wissen bei Türenmann alle Bescheid, das führe zu regen internen Diskussionen und diese kontinuierlich zur Verbesserung der Rentabilität. Trotzdem sei Kontrolle das A und 0, sagt Rehder. Jeder Auftrag wird nachkalkuliert und ausgewertet. Die Kunden bekommen mit jeder Rechnung einen Fragebogen zugeschickt, anhand dessen sie die Leistung des Projektteams bewerten können. Um die Leistungen seiner Mitarbeiter zu garantieren, investiert Rehder in sie: Insgesamt zehn Auszubildende lernen bei Türenmann den Beruf des Schreiners. Für Monteure und Projektleiter sind mehrmals im Jahr Schulungen Pflicht. Davon profilieren die Kunden: So ist das Unternehmen auch für technische Herausforderungen bestens aufgestellt: Türenmann wurde ausgezeichnet als »Zertifizierter Fachbetrieb für Gebäudesicherheil«, »Fachbetrieb für Brandschutz« und Zertifizierter RAL-Montagebetrieb«. Die neueste Verpflichtung, die Rehder seinen Kunden gegenüber eingeht, ist ein 24-Stunden-Service für besonders eilige Reparaturen. Seit dem 1. Mai 2008 steht rund um die Uhr einer von drei Servicemonteuren mit eigens dafür ausgestattetem Fahrzeug bereit - für Kunden von Türenmann und solche, die es werden wollen.

Betriebliche Gesundheitsförderung bei TÜRENMANN

rehamed info, Ausgabe 01/2008

 

Dass betriebliche Gesundheitsförderung auch in klein- und mittelständischen Unternehmen Einzug hält, zeigt unsere Zusammenarbeit mit der Firma TÜRENMANN. Langes Stehen sowie Tragen von schweren Gegenständen können auf Dauer zu Schädigungen des aktiven und passiven Bewegungsapparates führen. Um das zu vermeiden, beauftragte der Geschäftsleiter Tobias Rehder das rehamed, ein gesundheitsorientiertes Trainingsprogramm für seine Mitarbeiter zu erstellen. Diese finden in dem Konzept einen Ausgleich zur Arbeitsbelastung, können gegen bestehende Beschwerden angehen und ihre körperliche Leistungsfähigkeit verbessern. Individuelle Übungen für eine gute Körperhaltung und Rumpfstabilisation sowie ein pulsgesteuertes HerzKreislauftraining verhindern langfristig Erkrankungen und Schädigungen. Die Firma TÜRENMANN ist ein tolles Beispiel für betriebliche Gesundheitsförderung eines mittelständischen Unternehmens - ein Lob an die Geschäftsführung! Julia Wagner

Eine Plattform für neue Cooperationen

Stuttgarter Zeitung, den 3.7.07 (Von Mylena Decker)

 

Unternehmer und gemeinnützige Organisationen sind gestern Abend beim ersten Stuttgarter Marktplatz im Geno-Haus miteinander ins Geschäft gekommen: Vereinbarungen wurden geschlossen, bei denen einer vom Wissen des anderen profitieren soll. Jürgen Kempf und Oliver Bauer von der' Nikolauspflege haben sich zwei Attribute besorgt, diesie eindeutig als Blinde,zu erkennen geben: Armbinde und Langstock. Dabei sind die beiden gar nicht blind. Sie arbeiten aber in der Nikolauspflege und haben ein dringendes Anliegen, für das sie auf dem ersten Stuttgarter Marktplatz Kooperationspartner suchen. Demnächst bezieht die Nikolaus pflege neue Räume, eine Teeküche fehlt dort leider noch. Ihre Idee: vielleicht lassen sich angehende Schreiner finden, die ihnen dabei behilflich wären? Die Überlegung geht auf, denn sie geraten in dem Saal im GenoHaus, in dem rund 100 Interessierte Kontakte knüpfen, an den Richtigen: Tobias Müller-Livock, der sich auf eine blaue Säge aus Holz stützt und Schreinerarbeiten anbietet. Er willigt spontan ein. "Wir helfen gerne, denn wir möchten uns als Betrieb sozial weiterentwickeln", begründet der Schreinermeister und Geschäftsführer der Firma TÜRENMANN sein Engagement. Die Schreinerazubis dürfen im Gegenzug den Alltag in der Nikolauspflege erleben, mit Simulationsbrillen und Langstock die Orientierung üben. Außerdem bekommen sie einen Computerkurs. Das kommt Müller-Livock gelegen, denn die EDV käme in der Schreinerausbildung viel zu kurz. "Ein schönes Projekt mit einer konkreten AufgabensteIlung", sagt Oliver Bauer zufrieden, als er die Vereinbarung unterzeichnet. Ganz so schnell finden nicht alle geeignete Partner für Kooperationen, bei denen etwa der Personalverantwortliche Jugendlichen hilft, Bewerbungen zu schreiben, oder Kollegen eine Hütte für Kinder auf einem Abenteuerspielplatz bauen wollen. Deshalb gibt es beim Marktplatz, einer Methode, die aus den Niederlanden stammt, auch so genannte Makler, die behilflich sind, die Vertreter von gemeinnützigen Organisationen mit Unternehmen zusammenzubringen. Der erste Stuttgarter Marktplatz ist eine Kooperation zwischen der Landeshauptstadt, den Volksbanken, Raiffeisenbanken und Warengenossenschaften in Stuttgart, koordiniert von der Agentur Mehrwert. Erwin Kuhn, der Präsident des Württembergischen Genossenschaftsverbands, und OB Wolfgang Schuster betonten bei der Begrüßung die Bedeutung von Eigenverantwortlichkeit und bürgerschaftlichem Engagement. Yvonne Schütz, die Ehrenamtsbeauftragte der Stadt, hält wenig später einen Stapel Vereinbarungen in der Hand und wagt eine Bilanz: Der erste Stuttgarter Marktplatz hat sich gelohnt.

Viel fordern, aber auch Verantwortung tragen

BILD Stuttgart, den 26.08.2006

 

Tobias Müller-Livock '(43) ist Schreinermeister und Geschäftsführer der Firma Türenmann in Stuttgart-Feuerbach (27 Mitarbeiter). Seit zehn Jahren bildet er Lehrlinge aus, Alle 20 Azubis schlossen erfolgreich ihre Ausbildung ab. "Einer davon ist allerdings beim ersten Mal durch die Prüfung gerasselt, aber im zweiten Anlauf ging alles glatt", lächelt Müller-Livock, Und freut sich: "Einige arbeiten heute als Gesellen für mich. Die haben mein Traumziel als Ausbilder erreicht." Natürlich kann er nicht alle Lehrlinge übernehmen daran sind dann die Azubis aber oft selbst schuld. Einer kam häufig ungewaschen zur Firma und war zusätzlich noch unhöflich zu den Kunden. "Den habe ich unter die Dusche geschickt, ihm anschließend ins Gewissen geredet", so Müller-Livock. "Eine gute Kinderstube und anständiges Auftreten sind im Handwerk wichtig. Schließlich sind wir Dienstleister." Ein anderer Azubi war zwar charmant, intelligent und gut, dafür mangelte es ihm an Disziplin. "Ständige Unpünktlichkeit brachten ihm drei Abmahnungen ein", erzählt der Handwerker. Bei Türenmann sind alle per Du - vom Meister bis zum Lehrling. "Das tut dem Arbeitsklima gut!", so Müller-Livock. Das ist allerdings kein Freibrief für respektloses Verhalten, warnt er: "Auf der Nase lassen wir uns deshalb nicht herumtanzen."

Der Dienstleister

NORD-RUNDSCHAU, den 11.03.2006

 

Im Jahr 1999 musste Tobias· Müller-Livock einsehen, dass sein Unternehmen in der bestehenden Form nicht mehr rentabel ist und keine Zukunft hat. Was dann folgte, liest sich im Rückblick wie jene wohlfeilen Ratschläge von Unternehmensberatern, die mit der Realität leider oft nichts zu tun haben. Nutze dein Scheitern als Basis für deinen künftigen Erfolg und besinne dich auf deine Stärken. Mit einem Unterschied: Bei dem Geschäftsführer der Feuerbacher Firma "TÜRENMANN" hat es offensichtlich funktioniert. Davor stand aber ein für den Handwerker MüllerLivock schmerzhafter Schritt: "Wir mussten unsere Fertigungsschiene 1999 komplett auflösen, weil sie nicht mehr rentabel war." Müller-Livock hat seinem Unternehmenberater vertraut und fuhr damit bisher gut. Denn die Stärke von "TÜRENMANN" sei "schon immer der Service- und Dienstleistungsbereich und nicht die Türenproduktion" gewesen, sagt der Schreinermeister. Die Gründe liegen für den 42-Jährigen auf der Hand: "Die Lohnkosten und die Grundstücksmieten sind so hoch, dass die Produktion hier zu teuer ist." Heute ist von der Fertigung nur noch eine Werkstatt für Reparaturen übrig, Müller-Livock setzt ganz auf die Kundenberatung. Auch dabei ist er neue Wege gegangen. "Wer als Kunde zu uns kommt, hat von der ersten Beratung bis zum Schluss nur einen Ansprechpartner", beschreibt Müller-Livock sein Konzept der so genannten Projektleiter. Diese sind, wie der Chef selbst, gelernte Schreiner oder Glaser, arbeiten mit ihrem Team eigenverantwortlich und werden leistungsbezogen bezahlt. "Natürlich besteht dadurch ein gewisser Druck", gesteht er ein. "Aber den gibt es in anderen Handwerksbetrieben auch - nur ist er dort niemandem bewusst, weil keine Transparenz herrscht." Nach der Umstellung von Festgehalt auf Provision hat sich nach seinen Angaben der Umsatz verdoppelt - ohne, dass sich die Projektleiter deswegen "kaputtarbeiten". "Am Anfang des Jahres informiere ich die Mitarbeiter, welches Umsatzziel ich erreichen möchte. Dann hat jeder Projektleiter eine Messlatte, nach der er sich richten kann." Nachdem der Betrieb 1999 einiges Personal entlassenl musste, hat "TÜRENMANN" aktuell wieder 25 Mitarbeiter. Und "gUte Projektleiter" kann Müller-Livock immer gebrauchen: "Es gibt unheimlich wenig Leute, die handwerklich begabt sind und dazu auch verkaufen können." Außerdem müssten seine Mitarbeiter vor allem eines können: Qualität, Zuverlässigkeit und Verbindlichkeit garantieren. "Als ich Lehrling war, musste ich oft bei Kunden anrufen und Termine verschieben. Dabei wurden so viele Aufträge verschenkt, dass Termintreue heute meine oberste Priorität ist." Um herauszufinden, ob die Kunden mit seinen Angestellten und ihrer Arbeit zufrieden sind, hat Müller-Livock Fragebögen entwickelt, die zusammen mit der Rechnung verschickt werden. "Dieses kundenorientierte Denken ist im Handwerk noch nicht sehr verbreitet", sagt der 42-Jährige, der mit der Entwicklung seines Betriebes sehr zufrieden ist. "Unser Reparaturservice ist in den vergangenen fünf Jahren um 300 Prozent gewachsen." Sich mit dem Status quo zu begnügen, liege ihm allerdings nicht: Müller-Livock will die Organisation seines Betriebes weiter verbessern. "Als nächstes möchte ich mich gern völlig aus dem Verkauf herausziehen, denn eigentlich habe ich zu viele Aufgaben."